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Klangschalentherapie.com

Ratgeber

Kontraindikationen verständlich erklärt

Wer vorsichtig sein sollte und warum.

Herzschrittmacher und elektronische Implantate

Die Vibration einer aufgelegten Klangschale und mögliche elektromagnetische Wechselwirkungen werden als Risiko für die Funktion von Herzschrittmachern und Defibrillatoren diskutiert. Die übliche Praxisempfehlung lautet, in der Nähe solcher Implantate keine Schalen aufzulegen und vorher ärztlichen Rat einzuholen.

Epilepsie

Akustische Reize und Vibrationen werden als möglicher, wenn auch seltener Auslösefaktor für Anfälle bei entsprechender Veranlagung diskutiert. Menschen mit Epilepsie sollten vor einer Anwendung Rücksprache mit ihrer behandelnden Neurologie halten.

Schwangerschaft

Insbesondere im ersten Schwangerschaftsdrittel wird zur Zurückhaltung geraten; vereinzelt wird auf die Verwendung im weiteren Sinn erst nach Rücksprache mit der Frauenärztin oder dem Frauenarzt verwiesen. Eine direkte Auflage auf dem Bauch ist in der Schwangerschaft grundsätzlich zu unterlassen.

Akute psychische Krisen

Bei akuten Psychosen oder schweren depressiven Krisen ist unklar, wie die intensive sensorische und emotionale Erfahrung einer Klanganwendung wirkt; hier sollte vorab fachlich abgeklärt werden, ob die Anwendung angemessen ist.

Frische Operationen, Wunden, Osteoporose

Direkter Druck oder Vibration auf frisch operierten Bereichen, offenen Wunden oder stark poröser Knochenstruktur bei fortgeschrittener Osteoporose kann den Heilungsprozess stören oder unangenehm sein; hier wird die Auflage ausgespart oder ganz vermieden.

Tinnitus und starke Hörempfindlichkeit

Manche Betroffene empfinden die obertonreichen, teils hochfrequenten Klänge als unangenehm verstärkend. Eine kurze Testphase mit reduzierter Lautstärke ist hier sinnvoller als eine volle Sitzung.

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